11.05.2018 - 14.05.2018
Inhaltsverzeichnis

Ökosysteme der Zukunft

"Sargnagel" für Frosch und Co: Asiatischer Pilz löscht Amphibien aus
10.05.2018: n-tv, Deutschland / Internet
"Sargnagel für Amphibien"
12.05.2018: Pforzheimer Zeitung, Deutschland / Print
Ursprung des tödlichen Chytridpilzes gefunden
14.05.2018: derstandard.at, Österreich / Internet
(Sperrfrist 10. Mai 20.00 Uhr - ACHTUNG: DIESER BEITRAG DARF NICHT VOR DER SPERRFRIST, 10. MAI 20.00 UHR, VERÖFFENTLICHT WERDEN! EIN BRUCH DES EMBARGOS KÖNNTE DIE BERICHTERSTATTUNG ÜBER STUDIEN EMPFINDLICH EINSCHRÄNKEN.) Pilz aus Asien bedroht Frösche -
10.05.2018: dpa-Basisdienst, Deutschland / Agenturen
Aggressiver Pilz bedroht Amphibien-Bestände
12.05.2018: Fränkischer Tag, Deutschland / Print
"Sargnagel für Amphibien"
11.05.2018: Märkische Oderzeitung - Frankfurter Stadtbote, Deutschland / Print
Amphibien-Killer stammt aus Korea
11.05.2018: scinexx.de, Deutschland / Internet
Der Tod der Frösche
12.05.2018: Freie Presse, Deutschland / Print
"Sargnagel für Amphibien"
11.05.2018: Oranienburger Generalanzeiger, Deutschland / Print
Landau kann Vernetzung
12.05.2018: DIE RHEINPFALZ - Pfälzer Tageblatt / Rheinschiene, Deutschland / Print
Amphibiensterben: Die fatalen Folgen des Handels mit Fröschen
11.05.2018: DIE WeLT online, Deutschland / Internet
MDR Aktuell: MDR Aktuell (11.05.2018: 16:00 h - 17:00 h): Pilz aus Asien bedroht Amphibien weltweit
11.05.2018: MDR Aktuell - MDR Aktuell, Deutschland / Hörfunk (00:00)
Pilz aus Asien bedroht Amphibien weltweit
14.05.2018: Frankfurter Rundschau, Deutschland / Print
MDR Aktuell: MDR Aktuell (11.05.2018: 18:00 h - 19:00 h): Pilz aus Asien bedroht Amphibien weltweit
11.05.2018: MDR Aktuell - MDR Aktuell, Deutschland / Hörfunk (00:00)
Pilz aus Asien bedroht Frösche
14.05.2018: Deister-Weser-Zeitung, Deutschland / Print
Pilz aus Asien bedroht Frösche
12.05.2018: Donaukurier Ingolstadt, Deutschland / Print
Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche: Forscher fordern Handelsverbot
10.05.2018: dpa-InfoLine, Deutschland / Agenturen
Pilz aus Asien bedroht Frösche
13.05.2018: NRZ, Moers, Deutschland / Print
Pilz aus Asien bedroht Frösche
13.05.2018: Westdeutsche Allgemeine WAZ (WAZ Marl, WAZ Mantelteil), Deutschland / Print
Pilz aus Asien bedroht Frösche und Lurche
12.05.2018: Münchner Merkur, Deutschland / Print
Pilz aus Asien bedroht Frösche weltweit
12.05.2018: Pirmasenser Zeitung, Deutschland / Print
Leipzig Pilz aus Asien gefährdet Frösche weltweit
13.05.2018: Berliner Morgenpost, Deutschland / Internet
Pilz aus Asien droht Amphibien auszulöschen
12.05.2018: Recklinghäuser Zeitung, Deutschland / Print
Pilz aus Asien gefährdet Frösche weltweit
13.05.2018: Berliner Morgenpost, Deutschland / Print
Pilz bedroht Frösche
12.05.2018: Die Glocke, Deutschland / Print
Asia-Pilz bedroht unsere Frösche: Leipziger Forscher wollen helfen
11.05.2018: tag24.de, Deutschland / Internet
Pilz aus Asien bedroht Frösche weltweit
12.05.2018: Pirmasenser Zeitung, Deutschland / Internet
Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) Der weltweite Amphibien-Killer stammt aus Asien
11.05.2018: Bayerischer Rundfunk, Deutschland / Internet
Tödlicher Pilz aus Asien bedroht Frösche weltweit
12.05.2018: Kronen Zeitung, Österreich / Internet
Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche
10.05.2018: Die Zeit, Deutschland / Internet
Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche
10.05.2018: Frankfurter Neue Presse, Deutschland / Internet
Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche
10.05.2018: sueddeutsche.de, Deutschland / Internet
Amphibien-Killer-Pilz stammt aus Asien / Genetische Untersuchungen klären Herkunft
10.05.2018: idw-online.de (Informationsdienst Wissenschaft), Deutschland / Internet
Pilz aus Asien bedroht Frösche
11.05.2018: Hamburger Abendblatt, Deutschland / Print
Pilz aus Asien bedroht Frösche in Sachsen
11.05.2018: Leipziger Volkszeitung, Deutschland / Print
Pilz bedroht Amphibien
11.05.2018: Badische Zeitung Breisgau Süd, Deutschland / Print
Pilzbefall bedroht Amphibien weltweit
10.05.2018: Die Zeit, Deutschland / Internet
So ein QUAK! Asia-Pilz bedroht unsere Frösche
11.05.2018: Dresdner Morgenpost, Deutschland / Print
Asiatischer Pilz bedroht Amphibien
11.05.2018: Neue Osnabrücker Zeitung, Osnabrück, Deutschland / Print
Eingeschleppter Pilz bedroht Frösche
11.05.2018: Stuttgarter Zeitung - Stadtausgabe, Deutschland / Print
Wissenschaft (DPA) Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche
10.05.2018: DIE WeLT online, Deutschland / Internet
Wissenschaft: Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche
10.05.2018: FOCUS Online, Deutschland / Internet
Wissen Stoppt den Froschkiller!
11.05.2018: DIE WeLT online, Deutschland / Internet
Pilz aus Asien bedroht Frösche
11.05.2018: Frankfurter Neue Presse Stadtausgabe, Deutschland / Print
Schmetterlinge zählen für die Wissenschaft
11.05.2018: Rhein-Zeitung Bad Neuenahr, Deutschland / Print
Stoppt den Froschkiller!
11.05.2018: DIE WeLT, Deutschland / Print
Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche
10.05.2018: General-Anzeiger Ostfriesland, Deutschland / Internet
Amphibien-Killer-Pilz stammt aus Asien / Genetische Untersuchungen klären Herkunft
10.05.2018: juraforum.de, Deutschland / Internet
Leipzig Pilz aus Asien bedroht Frösche
11.05.2018: Hamburger Abendblatt, Deutschland / Internet
Leipziger Umweltforscher fordern ein Ende des internationalen Amphibienhandels
12.05.2018: Leipziger Internet Zeitung, Deutschland / Internet
Pilz aus Asien bedroht Frösche - Forscher fordern Handelsverbot
11.05.2018: science.apa.at, Österreich / Internet
Umweltforschungszentrum Leipzig Pilzbefall: Forscher fordern Handelsverbot für Amphibien
11.05.2018: Mitteldeutscher Rundfunk, Deutschland / Internet
News

Ökosysteme der Zukunft

"Sargnagel" für Frosch und Co: Asiatischer Pilz löscht Amphibien aus
10.05.2018: n-tv, Deutschland / Internet

...Laut dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung sind alle Amphibien auf diesem Bild in den französischen Pyrenäen von dem Pilz getötet worden. (Foto: picture alliance / Dirk Schmelle)


Donnerstag, 10....

zum Artikel
nach oben
"Sargnagel für Amphibien"
12.05.2018: Pforzheimer Zeitung, Deutschland / Print

Leipzig. Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel verbreitet, schreiben die Forscher in "Science". "Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", heißt es am Helmholtz-Zentrum in Leipzig. dpa

nach oben
Ursprung des tödlichen Chytridpilzes gefunden
14.05.2018: derstandard.at, Österreich / Internet

...Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders ...

zum Artikel
nach oben
(Sperrfrist 10. Mai 20.00 Uhr - ACHTUNG: DIESER BEITRAG DARF NICHT VOR DER SPERRFRIST, 10. MAI 20.00 UHR, VERÖFFENTLICHT WERDEN! EIN BRUCH DES EMBARGOS KÖNNTE DIE BERICHTERSTATTUNG ÜBER STUDIEN EMPFINDLICH EINSCHRÄNKEN.) Pilz aus Asien bedroht Frösche -
10.05.2018: dpa-Basisdienst, Deutschland / Agenturen

ACHTUNG: DIESER BEITRAG DARF NICHT VOR DER SPERRFRIST, 10. MAI 20.00 UHR, VERÖFFENTLICHT WERDEN! EIN BRUCH DES EMBARGOS KÖNNTE DIE BERICHTERSTATTUNG ÜBER STUDIEN EMPFINDLICH EINSCHRÄNKEN.

Leipzig (dpa) - Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert daher ein weltweites Handelsverbot mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin «Science». Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände. «Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien», sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller.

nach oben
Aggressiver Pilz bedroht Amphibien-Bestände
12.05.2018: Fränkischer Tag, Deutschland / Print

Leipzig Ein extrem aggressiver Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung, bringt den Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände. Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher. "Sonst werden immer neue Bd-Linien geschaffen", warnte Schmeller.

Neue Erreger könnten Resistenzen umgehen, die einige Arten gegen Bd zu entwickeln scheinen. So hatten Wissenschaftler entdeckt, dass in Panama einige Amphibien eine gewisse Immunität gegen den Pilz entwickelt hatten. Seit den frühen 2000er Jahren verbreitet sich Bd auch in Europa, etwa Spanien und Deutschland.

nach oben
"Sargnagel für Amphibien"
11.05.2018: Märkische Oderzeitung - Frankfurter Stadtbote, Deutschland / Print

Forscher warnen vor tödlichem Pilz / Weltweites Handelsverbot gefordert

Leipzig. Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein internationales Forscherteam fordert deshalb ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich noch beschleunigen.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände. Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher.

Seit den frühen 2000er-Jahren verbreitet sich der hochgefährliche Pilz Bd auch in Europa. Biologe Schmeller befürchtet, dass der Feuersalamander in einigen Jahren in Deutschland in der freien Natur nicht mehr zu sehen ist. Er wird derzeit durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht. Dieser sei mit Bd verwandt, stamme ebenfalls aus Asien und werde auch über den Handel verbreitet.⇥(dpa)

nach oben
Amphibien-Killer stammt aus Korea
11.05.2018: scinexx.de, Deutschland / Internet

..."Dazu gab es bisher eine ganze Reihe von Theorien", sagt Koautor Dirk Schmeller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. Afrika war als Ursprungsgebiet ebenso im Gespräch wie Nord- und Süd-Amerika, Japan ...

zum Artikel
nach oben
Der Tod der Frösche
12.05.2018: Freie Presse, Deutschland / Print

Warum der internationale Tierhandel Amphibien auf der ganzen Welt bedroht

Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der Koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Handel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen. Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände.

Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher. Neue Erreger könnten Resistenzen umgehen, die einige Arten zu entwickeln scheinen. So hatten Wissenschaftler entdeckt, dass in Panama einige Amphibien eine gewisse Immunität gegen den Pilz entwickelt hatten. "Diese erfreuliche Entwicklung könnte eine neue Pilzvariante aber sehr rasch wieder zunichtemachen", betonte Schmeller. (dpa) André Jahnke

nach oben
"Sargnagel für Amphibien"
11.05.2018: Oranienburger Generalanzeiger, Deutschland / Print

Forscher warnen vor tödlichem Pilz / Weltweites Handelsverbot gefordert

Leipzig. Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein internationales Forscherteam fordert deshalb ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich noch beschleunigen.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände. Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher.

Seit den frühen 2000er-Jahren verbreitet sich der hochgefährliche Pilz Bd auch in Europa. Biologe Schmeller befürchtet, dass der Feuersalamander in einigen Jahren in Deutschland in der freien Natur nicht mehr zu sehen ist. Er wird derzeit durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht. Dieser sei mit Bd verwandt, stamme ebenfalls aus Asien und werde auch über den Handel verbreitet.⇥(dpa)

nach oben
Landau kann Vernetzung
12.05.2018: DIE RHEINPFALZ - Pfälzer Tageblatt / Rheinschiene, Deutschland / Print

Eine Expertenkommission hat die rheinland-pfälzische Hochschullandschaft unter die Lupegenommen und Empfehlungen zu deren Weiterentwicklung gemacht. Vizepräsidentin Gabriele Schaumann kennt die Baustellen, aber auch die Chancen für den Standort Landau.

Von Sebastian Böckmann

Die gute Nachricht: Die Expertenkommission stellt keine Hochschule infrage (wir berichteten am 26. April). Aber alle sollen sich ändern, damit sie den demografischen Wandel überstehen und Abwanderungstendenzen von Landeskindern an Hochschulen anderer Bundesländer stoppen. In besonderem Maß gilt die Änderungsforderung für die Universität Koblenz-Landau - nicht nur, aber auch wegen der problematischen Struktur mit drei weit auseinanderliegenden Standorten. Neben Koblenz und Landau ist dies der Verwaltungssitz in Mainz.

Für Vizepräsidentin Gabriele Schaumann, verortet in Landau, ist es aber noch zu früh, über Strukturen zu sprechen. "Wir denken stattdessen darüber nach, wie wir zusätzliche Synergien entwickeln und unsere Potenziale optimal ausschöpfen können." Wenn es zu anderen Kooperationen als bisher kommen sollte, dann werde erst in einem zweiten Schritt geschaut, wie das umzusetzen sei - auch beim Thema Governance, also Verwaltung.

Die nur mittlere Größe der Universität Koblenz-Landau mit ihren rund 16.500 Studenten, ziemlich genau hälftig an beiden Standorten, stellt für Schaumann kein Problem dar. Es gebe sehr viele kleinere, aber dennoch sehr renommierte Unis, wie zum Beispiel Ulm, Hohenheim oder Hildesheim. Die hätten "trotz oder vielleicht wegen ihrer Kleinheit einen super Ruf in der wissenschaftlichen Gemeinschaft". Selbst eine Trennung der Doppeluni in zwei Einheiten wäre also kein echtes Problem.

Schaumann verweist auf die Forschungsschwerpunkte, bei denen Koblenz-Landau vorne mitspielt. Für den Standort Landau sind dies Psychologie, Umweltwissenschaften und Lehrerbildung. "Auf diesen Standbeinen können wir stehen", sagt die Professorin, die selbst Umweltwissenschaftlerin ist.

Zu eventuellen neuen Fachbereichen mag sich Schaumann nicht äußern. Sie hält es für richtig, erst die von der Expertenkommission angesprochen Frage der Synergien anzugehen - erst danach könne man sich "darüber Gedanken machen, ob man was dazu braucht, aber das ist momentan zu früh".

Viel mehr Sorgen bereitet ihr das Auslaufen des Hochschulpaktes, der die Finanzierung sichert, und die Betreuungsrelation, die ausdrückt, um wie viele Studenten sich ein Wissenschaftler kümmern muss. Dies war schon beim großen Streik 2015 ein Thema und ist es nun wieder bei der Fachschaft Sonderpädagogik (wir berichteten am 3. Mai). "Die Betreuungsrelation hat sich signifikant verschlechtert, aber das ist an allen Universitäten in Rheinland-Pfalz so", sagt Schaumann, "bei uns war allerdings auch das Ausgangsniveau schlechter."

Die Kommission hat angeregt, dass sich die Hochschulen in ihren Regionen stärker zusammentun. Für Landau empfiehlt sie eine Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Kaiserslautern in der Lehrerbildung. Schaumann hält dies für "relativ logisch", will die Überlegungen aber nicht darauf beschränkt wissen. Immerhin ist Landau "die Lehrer bildende Uni" schlechthin.

Schaumann kommt es bei Kooperationen nicht nur auf den jeweiligen Standort an: "Wir suchen nach Passung, nicht nach räumlicher Nähe." Neben Kaiserslautern sieht sie auch Potenziale in der trinationalen Metropolregion Oberrhein (Südpfalz, Elsass, Baden und Nordwest-Schweiz), die grenzüberschreitende Exzellenzprojekte im Bereich Forschung und Innovation fördert.

In der Metropolregion arbeitet Landau in einer Graduiertenakademie zur Risikoforschung mit allen Unis der Nachbarregionen zusammen, also mit Freiburg, Karlsruhe, Straßburg, Haute-Alsace (Mulhouse-Colmar) und Basel. In der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschergruppe Internano zu den Auswirkungen von Nanopartikeln in der Umwelt sind die TU München, die Uni Freiburg, die TU Berlin und das Helmholtzzentrum für Umweltforschung Leipzig/Halle Partner. In einem weiteren DFG-Graduiertenkolleg soll eine Brücke zwischen verschiedenen Teilbereichen der Psychologie und der Statistischen Modellierung geschlagen werden - zusammen mit den Unis Mannheim, Freiburg, Heidelberg und Tübingen. Mit dem DFG-Graduiertenkolleg Unterrichtsprozesse soll der wissenschaftliche Nachwuchs im Bereich der Lehr-, Lern- und Unterrichtsforschung gefördert werden. Und auf dem Sektor Bildungsforschung gibt es das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt Mosaik (Modulare Schulpraxiseinbindung als Ausgangspunkt zur individuellen Kompetenzentwicklung), das in Koblenz und Landau vier Forschungsschwerpunkte mit 17 Projekten umfasst. Schaumanns Fazit: Bei der nationalen und internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit sieht sie die Uni "super gut aufgestellt".

Wie es nun weitergehen soll, wird in Kürze Thema bei einer außerordentlichen Senatssitzung sein. Es werde darauf ankommen, den Wissenschaftsminister "mit ins Boot zu holen": Ohne seinen Input könne kein neuer Kurs abgesteckt werden.

Auf einem guten Weg - nicht zuletzt dank der Stadt - sieht Schaumann die Weiterentwicklung des Standorts Landau durch den Campus Süd im Wohnpark Am Ebenberg, wo die Reithalle bereits in Betrieb ist und das Verwaltungsgebäude Ende des Jahres fertig werden soll. Der Laborbau im Fort soll spätestens Mitte 2019 fertig werden, ein zusätzlicher Verfügungsbau sei genehmigt, sodass absehbar sei, wann die derzeit noch 19 Außenstellen im Stadtgebiet aufgegeben werden können.

nach oben
Amphibiensterben: Die fatalen Folgen des Handels mit Fröschen
11.05.2018: DIE WeLT online, Deutschland / Internet

... offensichtlich: "Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden", erklärt Dirk Schmeller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig....

zum Artikel
nach oben
MDR Aktuell: MDR Aktuell (11.05.2018: 16:00 h - 17:00 h): Pilz aus Asien bedroht Amphibien weltweit
11.05.2018: MDR Aktuell - MDR Aktuell, Deutschland / Hörfunk (00:00)

... Darüber wollen wir jetzt mit dem naturschutzforscher Dr. Dirk Schmeller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig sprechen...

zum Artikel
nach oben
Pilz aus Asien bedroht Amphibien weltweit
14.05.2018: Frankfurter Rundschau, Deutschland / Print

Forscher fordern ein Verbot des Handels mit den Tieren

E in extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände. Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher. "Sonst werden immer neue Bd-Linien geschaffen", warnte Schmeller. Neue Erreger könnten Resistenzen umgehen, die einige Arten gegen Bd zu entwickeln scheinen.

So hatten Wissenschaftler entdeckt, dass in Panama einige Amphibien eine gewisse Immunität gegen den Pilz entwickelt hatten. "Diese erfreuliche Entwicklung könnte eine neue Pilzvariante aber sehr rasch wieder zunichte machen.". Nicht nur in Übersee richtet dieser Pilz enormen Schaden an. Seit den 2000er Jahren verbreitet sich Bd auch in Europa. Auch hier tötet er Amphibien, einige Arten in Europa infizieren sich laut Schmeller aber weniger leicht mit den Pilz als in Südamerika.

Der Biologe befürchtet jedoch, dass der Feuersalamander in einigen Jahren in Deutschland in der freien Natur nicht mehr zu sehen ist. Er wird derzeit in einigen europäischen Ländern und in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht. Dieser stamme ebenfalls aus Asien und werde auch über den Handel verbreitet.

Schmeller hat auch die weltweite Privathaltung im Blick. "Die Tiere werden privat nicht immer richtig gehalten und können fliehen. Und ist der Erreger erst einmal in der Natur, ist er nur sehr, sehr schwer zu bekämpfen", erläuterte Schmeller. Zoos könnten bei einem Handelsverbot mit dem bereits vorhandenen Bestand zurechtkommen. Da die Studienautoren alle bekannten Bd-Varianten nicht nur bei wildlebenden Tieren nachgewiesen haben, sondern auch bei gefangen gehaltenen, ist für sie der Handel der wichtigste Verbreitungsweg. Amphibien leisten in der Natur einen sehr wichtigen Beitrag, erklärte der Biologe. "Nicht zuletzt halten sie die Population von Insekten in Schach."

Die Forscher aus rund 40 Instituten hatte per Genanalyse herausgefunden, dass der Ahn der besonders gefährlichen Pilzlinie BdGPL (Global Panzootic Lineage) vor 50 bis 120 Jahren auf der koreanischen Halbinsel entstanden ist. Mehr als 500 Amphibien-Arten habe diese Variante bisher infiziert. In Versuchen habe sie sich nicht nur als besonders ansteckend, sondern auch als besonders tödlich erwiesen. dpaDer Feuersalamander gilt als extrem gefährdet

nach oben
MDR Aktuell: MDR Aktuell (11.05.2018: 18:00 h - 19:00 h): Pilz aus Asien bedroht Amphibien weltweit
11.05.2018: MDR Aktuell - MDR Aktuell, Deutschland / Hörfunk (00:00)

...sagt Dr. Dirk Schmeller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig...

zum Artikel
nach oben
Pilz aus Asien bedroht Frösche
14.05.2018: Deister-Weser-Zeitung, Deutschland / Print

Sargnagel für die Amphibien / Forscher fordern Handelsverbot

Von André Jahnke

Ein eingeschleppter Pilz aus Asien gefährdet Frösche und andere Amphibien auf der ganzen Welt. Besonders der Handel mit den Tieren hat dazu beigetragen. Ein großes internationales Forscherteam fordert nun ein weltweites Handelsverbot für Amphibien.

LEIPZIG. Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände.

Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher. "Sonst werden immer neue Bd-Linien geschaffen", warnte Schmeller. Neue Erreger könnten Resistenzen umgehen, die einige Arten gegen Bd zu entwickeln scheinen. So hatten Wissenschaftler entdeckt, dass in Panama einige Amphibien eine gewisse Immunität gegen den Pilz entwickelt hatten. "Diese erfreuliche Entwicklung könnte eine neue Pilzvariante aber sehr rasch wieder zunichte machen", betonte Schmeller.

Nicht nur in Übersee richtet dieser Pilz enormen Schaden an. Seit den frühen 2000er Jahren verbreitet sich Bd auch in Europa, etwa Spanien, Frankreich und Deutschland. Auch hier tötet er Amphibien, einige Arten in Europa infizieren sich laut Schmeller aber weniger leicht mit den Pilz als in Südamerika.

Der Biologe befürchtet jedoch, dass der Feuersalamander in einigen Jahren in Deutschland in der freien Natur nicht mehr zu sehen ist. Er wird derzeit in einigen europäischen Ländern und in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht. Dieser sei mit Bd verwandt, stamme ebenfalls aus Asien und werde auch über den Handel verbreitet.

Schmeller hat auch die weltweite Privathaltung im Blick. "Die Tiere werden privat nicht immer richtig gehalten und können fliehen. Und ist der Erreger erst einmal in der Natur, ist er nur sehr, sehr schwer zu bekämpfen", erläuterte Schmeller.

Zoos könnten bei einem Handelsverbot mit dem bereits vorhandenen Bestand zurechtkommen. Da die Studienautoren alle bekannten Bd-Varianten nicht nur bei wildlebenden Tieren nachgewiesen haben, sondern auch bei gefangen gehaltenen, ist für sie der Handel der wichtigste Verbreitungsweg.

Amphibien leisten in der Natur einen wichtigen Beitrag, erklärte der Biologe. "Nicht zuletzt halten sie die Population von Insekten und vor allem von krankheitsübertragenden Moskitos in Schach."

Die Forscher aus rund 40 Instituten hatte per Genanalyse herausgefunden, dass der Ahn der besonders gefährlichen Pilzlinie BdGPL (Global Panzootic Lineage) vor 50 bis 120 Jahren auf der koreanischen Halbinsel entstanden ist. Mehr als 500 Amphibien-Arten habe diese Variante bisher infiziert. In Versuchen habe sie sich nicht nur als besonders ansteckend, sondern auch als besonders tödlich erwiesen.

500

Amphibien-Arten hat

diese Pilzvariante bisher infiziert.

"Von den knapp

8000 Amphibienarten

sind bereits mindestens 120 durch den Pilz

ausgelöscht worden.

Dirk Schmeller

Biologe

nach oben
Pilz aus Asien bedroht Frösche
12.05.2018: Donaukurier Ingolstadt, Deutschland / Print

Forscher fordern internationales Handelsverbot für Amphibien

Leipzig (dpa) Ein eingeschleppter Pilz aus Asien gefährdet Frösche und andere Amphibien auf der ganzen Welt. Besonders der Handel mit den Tieren hat dazu beigetragen. Ein großes internationales Forscherteam fordert nun ein weltweites Handelsverbot für Amphibien.

Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".
"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen.
Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände.
Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher. "Sonst werden immer neue Bd-Linien geschaffen", warnte Schmeller. Neue Erreger könnten Resistenzen umgehen, die einige Arten gegen Bd zu entwickeln scheinen. So hatten Wissenschaftler entdeckt, dass in Panama einige Amphibien eine gewisse Immunität gegen den Pilz entwickelt hatten. "Diese erfreuliche Entwicklung könnte eine neue Pilzvariante aber sehr rasch wieder zunichte machen", betonte Schmeller.
Nicht nur in Übersee richtet dieser Pilz enormen Schaden an. Seit den frühen 2000er-Jahren verbreitet sich Bd auch in Europa, etwa Spanien, Frankreich und Deutschland. Auch hier tötet er Amphibien, einige Arten in Europa infizieren sich laut Schmeller aber weniger leicht mit den Pilz als in Südamerika.
Der Biologe befürchtet jedoch, dass der Feuersalamander in einigen Jahren in Deutschland in der freien Natur nicht mehr zu sehen ist. Er wird derzeit in einigen europäischen Ländern und in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht. Dieser sei mit Bd verwandt, stamme ebenfalls aus Asien und werde auch über den Handel verbreitet.
Schmeller hat auch die weltweite Privathaltung im Blick. "Die Tiere werden privat nicht immer richtig gehalten und können fliehen. Und ist der Erreger erst einmal in der Natur, ist er nur sehr, sehr schwer zu bekämpfen", erläuterte Schmeller. Zoos könnten bei einem Handelsverbot mit dem bereits vorhandenen Bestand zurechtkommen. Da die Studienautoren alle bekannten Bd-Varianten nicht nur bei wildlebenden Tieren nachgewiesen haben, sondern auch bei gefangen gehaltenen, ist für sie der Handel der wichtigste Verbreitungsweg.
Amphibien leisten in der Natur einen sehr wichtigen Beitrag, erklärte der Biologe. "Nicht zuletzt halten sie die Population von Insekten und vor allem von krankheitsübertragenden Moskitos in Schach."
Die Forscher aus rund 40 Instituten hatten per Genanalyse herausgefunden, dass der Ahn der besonders gefährlichen Pilzlinie BdGPL (Global Panzootic Lineage) vor 50 bis 120 Jahren auf der koreanischen Halbinsel entstanden ist. Mehr als 500 Amphibien-Arten habe diese Variante bisher infiziert, heißt es. In Versuchen habe sie sich nicht nur als besonders ansteckend, sondern dazu auch noch als besonders tödlich erwiesen.

nach oben
Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche: Forscher fordern Handelsverbot
10.05.2018: dpa-InfoLine, Deutschland / Agenturen

Ein eingeschleppter Pilz aus Asien gefährdet Frösche und andere Amphibien auf der ganzen Welt. Besonders der Handel mit den Tieren hat dazu beigetragen. Ein großes internationales Forscherteam fordert nun ein weltweites Handelsverbot für Amphibien.

20:13 Uhr + 02 GMT

Leipzig (dpa) - Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien.

Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände.

Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher. "Sonst werden immer neue Bd-Linien geschaffen", warnte Schmeller. Neue Erreger könnten Resistenzen umgehen, die einige Arten gegen Bd zu entwickeln scheinen. So hatten Wissenschaftler entdeckt, dass in Panama einige Amphibien eine gewisse Immunität gegen den Pilz entwickelt hatten. "Diese erfreuliche Entwicklung könnte eine neue Pilzvariante aber sehr rasch wieder zunichte machen", betonte Schmeller.

Nicht nur in Übersee richtet dieser Pilz enormen Schaden an. Seit den frühen 2000er Jahren verbreitet sich Bd auch in Europa, etwa Spanien, Frankreich und Deutschland. Auch hier tötet er Amphibien, einige Arten in Europa infizieren sich laut Schmeller aber weniger leicht mit den Pilz als in Südamerika.

Der Biologe befürchtet jedoch, dass der Feuersalamander in einigen Jahren in Deutschland in der freien Natur nicht mehr zu sehen ist. Er wird derzeit in einigen europäischen Ländern und in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht. Dieser sei mit Bd verwandt, stamme ebenfalls aus Asien und werde auch über den Handel verbreitet.

Schmeller hat auch die weltweite Privathaltung im Blick. "Die Tiere werden privat nicht immer richtig gehalten und können fliehen. Und ist der Erreger erst einmal in der Natur, ist er nur sehr, sehr schwer zu bekämpfen", erläuterte Schmeller. Zoos könnten bei einem Handelsverbot mit dem bereits vorhandenen Bestand zurechtkommen. Da die Studienautoren alle bekannten Bd-Varianten nicht nur bei wildlebenden Tieren nachgewiesen haben, sondern auch bei gefangen gehaltenen, ist für sie der Handel der wichtigste Verbreitungsweg.

Amphibien leisten in der Natur einen sehr wichtigen Beitrag, erklärte der Biologe. "Nicht zuletzt halten sie die Population von Insekten und vor allem von krankheitsübertragenden Moskitos in Schach."

Die Forscher aus rund 40 Instituten hatte per Genanalyse herausgefunden, dass der Ahn der besonders gefährlichen Pilzlinie BdGPL (Global Panzootic Lineage) vor 50 bis 120 Jahren auf der koreanischen Halbinsel entstanden ist. Mehr als 500 Amphibien-Arten habe diese Variante bisher infiziert. In Versuchen habe sie sich nicht nur als besonders ansteckend, sondern auch als besonders tödlich erwiesen.

Wissenschaft/Tiere/Gesundheit/International/

nach oben
Pilz aus Asien bedroht Frösche
13.05.2018: NRZ, Moers, Deutschland / Print

Forscher fordern Handelsverbot der Tiere

Leipzig.

Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachblatt "Science". "Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Dirk Schmeller. dpa

Bild 1:
Die Rotbauchunke wird aus Südkorea importiert.
Foto: Imperial College London/dpa

nach oben
Pilz aus Asien bedroht Frösche
13.05.2018: Westdeutsche Allgemeine WAZ (WAZ Marl, WAZ Mantelteil), Deutschland / Print

Forscher fordern Handelsverbot der Tiere

Leipzig.

Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachblatt "Science". "Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Dirk Schmeller. dpa

Bild 1:
Die Rotbauchunke wird aus Südkorea importiert.
Foto: Imperial College London/dpa

nach oben
Pilz aus Asien bedroht Frösche und Lurche
12.05.2018: Münchner Merkur, Deutschland / Print

Ein eingeschleppter Pilz aus Asien gefährdet Frösche und andere Amphibien auf der ganzen Welt. Verbreiten konnte sich der tödliche Pilz, da die Tiere weltweit verkauft werden. Forscher fordern ein weltweites Handelsverbot für Amphibien und haben dabei die Privathaltung im Blick.

Leipzig - Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stammt von der koreanischen Halbinsel und hat sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet.

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände.

Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher. Denn es gibt immer neue Linien des Pilzes, und diese werden immer aggressiver, sie können auch Amphibien infizieren, die Resistenzen entwickelt haben. So hatten Wissenschaftler entdeckt, dass in Panama einige Amphibien eine gewisse Immunität gegen den Pilz entwickelt hatten. "Diese erfreuliche Entwicklung könnte eine neue Pilzvariante aber sehr rasch wieder zunichtemachen", betonte Schmeller.

Nicht nur in Übersee richtet dieser Pilz enormen Schaden an. Seit den frühen 2000er-Jahren verbreitet er sich auch in Europa, etwa Spanien, Frankreich und Deutschland. Der Biologe Schmeller befürchtet, dass der Feuersalamander in einigen Jahren in Deutschland in der freien Natur nicht mehr zu sehen ist. Er wird derzeit in einigen europäischen Ländern und in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht. Dieser sei mit Bd verwandt, stamme ebenfalls aus Asien und werde auch über den Handel mit Amphibien verbreitet.

Besondere Gefahr durch aus Terrarien entlaufene Tiere

Schmeller hat mit dem Verbot auch die weltweite Privathaltung im Blick. "Die Tiere werden privat nicht immer richtig gehalten und können fliehen. Und ist der Erreger erst einmal in der Natur, ist er nur sehr, sehr schwer zu bekämpfen", erläuterte Schmeller. Zoos könnten bei einem Handelsverbot mit dem bereits vorhandenen Bestand zurechtkommen. Da die Forscher alle bekannten Bd-Varianten nicht nur bei wild lebenden Tieren nachgewiesen haben, sondern auch bei gefangen gehaltenen, ist für sie der Handel der wichtigste Verbreitungsweg.

Amphibien leisten in der Natur einen sehr wichtigen Beitrag, erklärte der Biologe. "Sie halten etwa die Population von Insekten und vor allem von krankheitsübertragenden Moskitos in Schach."

Die Forscher aus rund 40 Instituten hatte per Genanalyse herausgefunden, dass der Ahn der besonders gefährlichen Pilzlinie BdGPL (Global Panzootic Lineage) vor 50 bis 120 Jahren auf der koreanischen Halbinsel entstanden ist. Mehr als 500 Amphibien-Arten habe diese Variante bisher infiziert. In Versuchen habe sie sich nicht nur als besonders ansteckend, sondern auch als besonders tödlich erwiesen.  dpa

nach oben
Pilz aus Asien bedroht Frösche weltweit
12.05.2018: Pirmasenser Zeitung, Deutschland / Print

Forscherteam fordert Handelsverbot

Leipzig. Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit.

Ein großes, internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8 000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände. Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher. "Sonst werden immer neue Bd-Linien geschaffen", warnte Schmeller. Neue Erreger könnten Resistenzen umgehen, die einige Arten gegen Bd zu entwickeln scheinen. So hatten Wissenschaftler entdeckt, dass in Panama einige Amphibien eine gewisse Immunität gegen den Pilz entwickelt hatten. "Diese erfreuliche Entwicklung könnte eine neue Pilzvariante aber sehr rasch wieder zunichte machen", betonte Schmeller. (dpa)

nach oben
Leipzig Pilz aus Asien gefährdet Frösche weltweit
13.05.2018: Berliner Morgenpost, Deutschland / Internet

... ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche ...

zum Artikel
nach oben
Pilz aus Asien droht Amphibien auszulöschen
12.05.2018: Recklinghäuser Zeitung, Deutschland / Print

Schon 120 Arten sind ausgestorben, Forscher fordern ein Handelsverbot.

Von André Jahnke (dpa)

Leipzig. Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue, besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen.

Stoffwechsel gerät aus dem Gleichgewicht

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände.

Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot aus Sicht der Forscher der einzige Ausweg. "Sonst werden immer neue Bd-Linien geschaffen", warnte Schmeller. Neue Erreger könnten Resistenzen umgehen, die einige Arten gegen Bd zu entwickeln scheinen. So hatten Wissenschaftler entdeckt, dass in Panama einige Amphibien eine gewisse Immunität gegen den Pilz entwickelt hatten. "Diese erfreuliche Entwicklung könnte eine neue Pilzvariante aber sehr rasch wieder zunichtemachen", betonte Schmeller.

Schäden auch

in Europa

Nicht nur in Übersee richtet dieser Pilz enormen Schaden an. Seit den 2000er-Jahren verbreitet sich Bd auch in Europa, etwa Spanien, Frankreich und Deutschland. Auch hier tötet er Amphibien; einige Arten in Europa infizieren sich laut Schmeller aber weniger leicht mit dem Pilz als in Südamerika.

Der Biologe befürchtet jedoch, dass der Feuersalamander in einigen Jahren in Deutschland in der freien Natur nicht mehr zu sehen ist. Er wird derzeit in einigen europäischen Ländern und in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht. Dieser sei mit Bd verwandt, stamme ebenfalls aus Asien und werde auch über den Handel verbreitet.

nach oben
Pilz aus Asien gefährdet Frösche weltweit
13.05.2018: Berliner Morgenpost, Deutschland / Print

Forscher fordern ein Handelsverbot für Amphibien

LEIPZIG - Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände. Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher. "Sonst werden immer neue Bd-Linien geschaffen", warnte Schmeller. Neue Erreger könnten Resistenzen umgehen, die einige Arten gegen Bd zu entwickeln scheinen.

Nicht nur in Übersee richtet dieser Pilz enormen Schaden an. Seit den frühen 2000er-Jahren verbreitet sich Bd auch in Europa. Auch hier tötet er Amphibien, einige Arten in Europa infizieren sich laut Schmeller aber weniger leicht mit dem Pilz als in Südamerika. Der Biologe befürchtet jedoch, dass der Feuersalamander in einigen Jahren in Deutschland nicht mehr zu sehen ist. Er wird derzeit in einigen europäischen Ländern und in Deutschland durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht. Dieser sei mit Bd verwandt, stamme ebenfalls aus Asien und werde auch über den Handel verbreitet.

Da die Studienautoren alle bekannten Bd-Varianten nicht nur bei wild lebenden Tieren nachgewiesen haben, sondern auch bei als Haustier gehaltenen, ist für sie der Handel der wichtigste Verbreitungsweg. dpa

nach oben
Pilz bedroht Frösche
12.05.2018: Die Glocke, Deutschland / Print

Leipzig (dpa). Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein internationales Forscherteam fordert daher ein Ende des weltweiten Amphibien-Handels. Der Pilz stamme von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Tiere", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, Dirk Schmeller.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so rasch ganze Bestände.

nach oben
Asia-Pilz bedroht unsere Frösche: Leipziger Forscher wollen helfen
11.05.2018: tag24.de, Deutschland / Internet

... für die Amphibien", so Dirk Schmeller, an der Studie beteiligter Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. Durch den Handel seien zudem neue, besonders gefährliche Linien entstanden....

zum Artikel
nach oben
Pilz aus Asien bedroht Frösche weltweit
12.05.2018: Pirmasenser Zeitung, Deutschland / Internet

...Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders ...

zum Artikel
nach oben
Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) Der weltweite Amphibien-Killer stammt aus Asien
11.05.2018: Bayerischer Rundfunk, Deutschland / Internet

... Dirk Schmeller, Biologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig


Amphibienseuche Chytridiomykose


So tötet der Killer-Pilz Bd


Bd ist ein mikroskopisch kleiner Pilz, der sich gemeinerweise ...

zum Artikel
nach oben
Tödlicher Pilz aus Asien bedroht Frösche weltweit
12.05.2018: Kronen Zeitung, Österreich / Internet

... der Sargnagel für die Amphibien", sagt der an der Studie beteiligte Biologe Dirk Schmeller vom Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig,. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche ...

zum Artikel
nach oben
Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche
10.05.2018: Die Zeit, Deutschland / Internet

...Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders ...

zum Artikel
nach oben
Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche
10.05.2018: Frankfurter Neue Presse, Deutschland / Internet

...Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders ...

zum Artikel
nach oben
Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche
10.05.2018: sueddeutsche.de, Deutschland / Internet

...Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders ...

zum Artikel
nach oben
Amphibien-Killer-Pilz stammt aus Asien / Genetische Untersuchungen klären Herkunft
10.05.2018: idw-online.de (Informationsdienst Wissenschaft), Deutschland / Internet

... Genetische Untersuchungen klären Herkunft


Susanne Hufe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ


Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis, von Experten kurz "Bd" ...

zum Artikel
nach oben
Pilz aus Asien bedroht Frösche
11.05.2018: Hamburger Abendblatt, Deutschland / Print

Internationales Forscherteam fordert Handelsverbot für Amphibien

LEIPZIG:: Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände.

Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher. "Sonst werden immer neue Bd-Linien geschaffen", warnte Schmeller. Neue Erreger könnten Resistenzen umgehen, die einige Arten gegen Bd zu entwickeln scheinen. So hatten Wissenschaftler entdeckt, dass in Panama einige Amphibien eine gewisse Immunität gegen den Pilz entwickelt hatten. "Diese erfreuliche Entwicklung könnte eine neue Pilzvariante aber sehr rasch wieder zunichte machen", betonte Schmeller.

Nicht nur in Übersee richtet der Pilz Schaden an. Seit den frühen 2000er-Jahren verbreitet sich Bd auch in Europa, etwa Spanien, Frankreich und Deutschland. Auch hier tötet er Amphibien, einige Arten in Europa infizieren sich laut Schmeller aber weniger leicht mit den Pilz als in Südamerika.

Der Biologe befürchtet jedoch, dass der Feuersalamander in einigen Jahren in Deutschland in der freien Natur nicht mehr zu sehen ist. Er wird derzeit in einigen europäischen Ländern und in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht. Dieser sei mit Bd verwandt, stamme ebenfalls aus Asien und werde auch über den Handel verbreitet.

Dirk Schmeller hat auch die weltweite Privathaltung im Blick. "Die Tiere werden privat nicht immer richtig gehalten und können fliehen. Und ist der Erreger erst einmal in der Natur, ist er nur sehr, sehr schwer zu bekämpfen", erläuterte Schmeller. Zoos könnten bei einem Handelsverbot mit dem bereits vorhandenen Bestand zurechtkommen. Da die Studienautoren alle bekannten Bd-Varianten nicht nur bei wild lebenden Tieren nachgewiesen haben, sondern auch bei gefangen gehaltenen, ist für sie der Handel der wichtigste Verbreitungsweg. (dpa)

nach oben
Pilz aus Asien bedroht Frösche in Sachsen
11.05.2018: Leipziger Volkszeitung, Deutschland / Print

Leipziger Forscher fordert Handelsverbot, um Ausbreitung zu stoppen / Bereits 120 Arten ausgerottet

Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände.

Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher. "Sonst werden immer neue Bd-Linien geschaffen", warnte Schmeller. Neue Erreger könnten Resistenzen umgehen, die einige Arten gegen Bd zu entwickeln scheinen. So hatten Wissenschaftler entdeckt, dass in Panama einige Amphibien eine gewisse Immunität gegen den Pilz entwickelt hatten. "Diese erfreuliche Entwicklung könnte eine neue Pilzvariante aber sehr rasch wieder zunichte machen", betonte Schmeller.

Nicht nur in Übersee richtet dieser Pilz enormen Schaden an. Seit den frühen 2000erJahren verbreitet sich Bd auch in Europa, etwa Spanien, Frankreich und Deutschland. Auch hier tötet er Amphibien, einige Arten in Europa infizieren sich laut Schmeller aber weniger leicht mit dem Pilz als in Südamerika.

Der Biologe befürchtet jedoch, dass der Feuersalamander in einigen Jahren in Deutschland in der freien Natur nicht mehr zu sehen ist. Er wird derzeit in einigen europäischen Ländern und in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht. Dieser sei mit Bd verwandt, stamme ebenfalls aus Asien und werde auch über den Handel verbreitet.

"Die Tiere werden privat nicht immer richtig gehalten und können fliehen", erläuterte Schmeller. "Und ist der Erreger erst einmal in der Natur, ist er nur sehr, sehr schwer zu bekämpfen." Zoos könnten bei einem Handelsverbot mit dem bereits vorhandenen Bestand zurechtkommen. Da die Studienautoren alle bekannten Bd-Varianten nicht nur bei wildlebenden Tieren nachgewiesen haben, sondern auch bei gefangen gehaltenen, ist für sie der Handel der wichtigste Verbreitungsweg.

Die Forscher aus rund 40 Instituten hatten per Genanalyse herausgefunden, dass der Ahn der besonders gefährlichen Pilzlinie BdGPL (Global Panzootic Lineage) vor 50 bis 120 Jahren auf der koreanischen Halbinsel entstanden ist. Mehr als 500 Amphibien-Arten habe diese Variante bisher infiziert. In Versuchen habe sie sich nicht nur als besonders ansteckend, sondern auch als besonders tödlich erwiesen.

nach oben
Pilz bedroht Amphibien
11.05.2018: Badische Zeitung Breisgau Süd, Deutschland / Print

Forscher schlagen Alarm und fordern Handelsverbot / 120 Tierarten vernichtet / Ursprung in Korea

Leipzig (dpa). Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".




"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe Dirk Schmeller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig . Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände.
Die Forschergruppe aus rund 40 Instituten hatte per Genanalyse herausgefunden, dass der Ahn der besonders gefährlichen Pilzlinie BdGPL (Global Panzootic Lineage) vor 50 bis 120 Jahren auf der koreanischen Halbinsel entstanden ist. Mehr als 500 Amphibien-Arten habe diese Variante bisher infiziert. In Versuchen habe sie sich nicht nur als besonders ansteckend, sondern auch als besonders tödlich erwiesen. Da die Studienautoren alle bekannten Bd-Varianten nicht nur bei wildlebenden Tieren nachgewiesen haben, sondern auch bei gefangen gehaltenen, ist für sie der Handel der wichtigste Verbreitungsweg.
Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen. Neue Erreger könnten Resistenzen umgehen, die einige Arten gegen Bd zu entwickeln scheinen. So hatten Wissenschaftler entdeckt, dass in Panama einige Amphibien eine gewisse Immunität gegen den Pilz entwickelt hatten. "Diese erfreuliche Entwicklung könnte eine neue Pilzvariante aber sehr rasch wieder zunichte machen", betonte Schmeller.
Nicht nur in Übersee richtet der Pilz enormen Schaden an. Seit den frühen 2000er Jahren verbreitet sich Bd auch in Europa, etwa Spanien, Frankreich und Deutschland. Auch hier tötet er Amphibien, einige Arten in Europa infizieren sich laut Schmeller aber weniger leicht mit den Pilz als in Südamerika.
Der Biologe befürchtet jedoch, dass etwa der Feuersalamander in einigen Jahren in Deutschland in der freien Natur nicht mehr zu sehen ist. Er wird derzeit in einigen europäischen Ländern und in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht. Dieser sei mit Bd verwandt, stamme ebenfalls aus Asien und werde auch über den Handel verbreitet.
Schmeller hat auch die weltweite Privathaltung im Blick. "Die Tiere werden privat nicht immer richtig gehalten und können fliehen. Und ist der Erreger in der Natur, ist er nur sehr, sehr schwer zu bekämpfen", erläuterte er. Zoos könnten bei einem Handelsverbot mit dem bereits vorhandenen Bestand zurechtkommen.
Amphibien leisten in der Natur einen sehr wichtigen Beitrag, erklärte der Biologe. "Nicht zuletzt halten sie die Population von Insekten und vor allem von krankheitsübertragenden Moskitos in Schach."

nach oben
Pilzbefall bedroht Amphibien weltweit
10.05.2018: Die Zeit, Deutschland / Internet

...Dirk Schmeller arbeitet am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig und war an der Untersuchung beteiligt. Der Biologe erklärte die Forderung der Forscher, ein weltweites Verbot für Amphibienhandel ...

zum Artikel
nach oben
So ein QUAK! Asia-Pilz bedroht unsere Frösche
11.05.2018: Dresdner Morgenpost, Deutschland / Print

LEIPZIG-Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein internationales Forscherteam, darunter Leipziger Experten, fordert nun ein weltweites Handelsverbot für Amphibien.

Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, so die Forscher im Fachmagazin "Science". "Von den knapp 8 000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", so Dirk Schmeller, an der Studie beteiligter Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung in Leipzig.

Durch den Handel seien zudem neue, besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen. Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander-und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände.

Seit den 2000er-Jahren verbreitet sich der Pilz auch in Europa, darunter Deutschland. Hier tötet er ebenfalls Amphibien. Schmeller hat auch die weltweite Privathaltung im Blick. "Die Tiere werden privat nicht immer richtig gehalten und können fliehen. Und ist der Erreger erst einmal in der Natur, ist er nur sehr, sehr schwer zu bekämpfen."

nach oben
Asiatischer Pilz bedroht Amphibien
11.05.2018: Neue Osnabrücker Zeitung, Osnabrück, Deutschland / Print

dpa Leipzig. Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert aufgrund von neuen Erkenntnissen nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der Koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".

"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Das könne sich künftig noch beschleunigen.

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander - und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände.

Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher. "Sonst werden immer neue Bd-Linien geschaffen", warnte Schmeller. Neue Erreger könnten mit Resistenzen umgehen, die einige Arten gegen Bd zu entwickeln scheinen. Nicht nur in Übersee richtet dieser Pilz enormen Schaden an. Seit den frühen 2000er-Jahren verbreitet sich Bd auch in Europa, etwa Spanien, Frankreich und Deutschland.

nach oben
Eingeschleppter Pilz bedroht Frösche
11.05.2018: Stuttgarter Zeitung - Stadtausgabe, Deutschland / Print

Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz gefährdet die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der Koreanischen Halbinsel und habe sich vor allem über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science". "Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander. Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, ist ein Verbot der einzige Ausweg für die Forscher. Sonst werden ­immer neue Bd-Linien geschaffen. Nicht nur in Übersee richtet dieser Pilz enormen Schaden an. Er verbreitet sich auch in Europa, etwa Spanien, Frankreich und Deutschland. dpa

nach oben
Wissenschaft (DPA) Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche
10.05.2018: DIE WeLT online, Deutschland / Internet

...Leipzig (dpa) - Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse ...

zum Artikel
nach oben
Wissenschaft: Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche
10.05.2018: FOCUS Online, Deutschland / Internet

...dpa/Dirk Schmeller/Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis nistet sich in der Haut von Amphibien ein und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände. Donnerstag,...

zum Artikel
nach oben
Wissen Stoppt den Froschkiller!
11.05.2018: DIE WeLT online, Deutschland / Internet

... für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe Dirk Schmeller vom Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. Durch den Handel seien zudem neue, besonders gefährliche Linien entstanden....

zum Artikel
nach oben
Pilz aus Asien bedroht Frösche
11.05.2018: Frankfurter Neue Presse Stadtausgabe, Deutschland / Print

Artensterben
Forscher fordern Handelsverbot für Amphibien

Ein eingeschleppter Pilz aus Asien gefährdet Frösche und andere Amphibien auf der ganzen Welt. Besonders der Handel mit den Tieren hat dazu beigetragen. Ein großes internationales Forscherteam fordert nun ein weltweites Handelsverbot für Amphibien.

Leipzig. Ein extrem aggressiver und tödlicher Pilz bedroht die Bestände von Fröschen und weiteren Amphibien weltweit. Ein großes, internationales Forscherteam fordert aufgrund seiner neuen Erkenntnisse nun ein Ende des weltweiten Handels mit Amphibien. Der Pilz stamme ursprünglich von der koreanischen Halbinsel und habe sich über den Amphibienhandel weltweit verbreitet, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Science".
"Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders gefährliche Linien entstanden. Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) nistet sich in der Haut von Amphibien ein, stört die Hautatmung seiner Opfer, bringt ihren Stoffwechsel durcheinander und vernichtet so in kürzester Zeit ganze Bestände.
Da der Handel mit Amphibien der wichtigste Verbreitungsweg sei, sehen Forscher in einem Verbot den einzigen Ausweg. "Sonst werden immer neue Bd-Linien geschaffen", warnte Schmeller. Neue Erreger könnten Resistenzen umgehen, die einige Arten gegen Bd zu entwickeln scheinen. So hatten Wissenschaftler entdeckt, dass in Panama einige Amphibien eine Immunität gegen den Pilz entwickelt hatten.
Nicht nur in Übersee richtet der Pilz enormen Schaden an. Seit den frühen 2000er Jahren verbreitet sich Bd auch in Europa, etwa Spanien, Frankreich und Deutschland. Auch hier tötet er Amphibien, einige Arten in Europa infizieren sich laut Schmeller aber weniger leicht mit dem Pilz als in Südamerika. Der Biologe befürchtet aber, dass der Feuersalamander in einigen Jahren in Deutschland in der freien Natur nicht mehr zu sehen sein wird. Er wird derzeit in einigen europäischen Ländern durch den Pilz Batrachochytrium salamandrivorans bedroht. Dieser sei mit Bd verwandt, stamme ebenfalls aus Asien und werde auch über den Handel verbreitet. dpa

nach oben
Schmetterlinge zählen für die Wissenschaft
11.05.2018: Rhein-Zeitung Bad Neuenahr, Deutschland / Print

Projekt Welche Falterarten es rund um Bad Bodendorf gibt

Bad Bodendorf. Paul Michels und Hannelore Groß aus Bad Bodendorf arbeiten seit 2005 in einem Projekt des Umweltforschungszentrums Halle/Leipzig zur bundesweiten Zählung von Schmetterlingen mit. In diesem Tagfaltermonitoring beobachten und zählen Freiwillige entlang einer festgelegten Strecke Tagfalter. Ziel ist es, den Wissenschaftlern Infos über das Verhalten, die Arten und die Anzahl der Falter im festgelegten Gebiet zu verschiedenen Zeiten zu verschaffen. Artenkenntnisse können sich Laien in relativ kurzer Zeit aneignen. Wer Lust und Zeit hat, Schmetterlinge für das Projekt zu zählen, kann sich gerne melden unter Telefon 02642/43166. Interessierte erhalten auch Tipps für eine schmetterlingsfreundliche Gartengestaltung. Auch beim Forum Freitagsmarkt am 18. Mai, 14 bis 18 Uhr, Bahnhof Bad Bodendorf, und per E-Mail an forum-freitagsmarkt@bad-boden

dorf.com gibt's Infos.

nach oben
Stoppt den Froschkiller!
11.05.2018: DIE WeLT, Deutschland / Print

Ein Pilz aus Asien gefährdet Frösche und andere Amphibien auf der ganzen Welt. Ein internationales Forscherteam fordert nun im Fachjournal "Science" ein weltweites Handelsverbot für Amphibien. Dadurch, dass sie in Restaurants verspeist und als Heim- und Labortiere gehalten werden, gelangen immer wieder infizierte Tiere in die freie Natur. "Von den knapp 8000 bekannten Amphibienarten sind bereits mindestens 120 durch den Pilz ausgelöscht worden. Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe Dirk Schmeller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig . Durch den Handel seien zudem neue, besonders gefährliche Linien entstanden.

nach oben
Agressiver Pilz aus Asien bedroht Frösche
10.05.2018: General-Anzeiger Ostfriesland, Deutschland / Internet

...Foto: Dirk Schmeller/Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung


Ein eingeschleppter Pilz aus Asien gefährdet Frösche und andere Amphibien auf der ganzen Welt. Besonders der Handel mit den Tieren hat dazu ...

zum Artikel
Auch erschienen in:
Hertener Allgemeine
Marler Zeitung
Ostfriesen-Zeitung
Ostfriesische Nachrichten
Recklinghäuser Zeitung
nach oben
Amphibien-Killer-Pilz stammt aus Asien / Genetische Untersuchungen klären Herkunft
10.05.2018: juraforum.de, Deutschland / Internet

...Ein internationales Forscherteam, in dem auch zwei UFZ-Wissenschaftler mitgearbeitet haben, hat nun eindeutig bestimmt, dass der Erreger ursprünglich aus Asien stammt. Von dort aus hat er sich weltweit ...

zum Artikel
Auch erschienen in:
medizin-aspekte.de
nach oben
Leipzig Pilz aus Asien bedroht Frösche
11.05.2018: Hamburger Abendblatt, Deutschland / Internet

...Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders ...

zum Artikel
Auch erschienen in:
Aachener Nachrichten
Abendzeitung
ad-hoc-news.de
Allgemeine Zeitung
Allgemeine Zeitung Coesfeld
antenneunna.de
arcor.de
az-online.de
Backnanger Kreiszeitung
Bad Vilbeler Neue Presse
Badische Neueste Nachrichten
Badische Zeitung
Badisches Tagblatt
Bergedorfer Zeitung
Berliner Morgenpost
Bocholter-Borkener Volksblatt
Braunschweiger Zeitung
Bürstädter Zeitung
Cannstatter Zeitung
chiemgau24.de
come-on.de
Der Prignitzer
Die Glocke
Die Harke
Dorstener Zeitung
Dülmener Zeitung
echo-online
Esslinger Zeitung
Frankenpost
Freie Presse Online
Gelnhäuser Tageblatt
General-Anzeiger Bonn
Gifhorner Rundschau
Goslarsche Zeitung
Gäubote
Haller Kreisblatt
Halterner Zeitung
Hamburger Abendblatt
Harz Kurier
heidelberg24.de
Hertener Allgemeine
Höchster Kreisblatt
innsalzach24.de
insuedthueringen.de
Iserlohner Kreisanzeiger
Kreis-Anzeiger
Kreisbote
kurierverlag.de
Lampertheimer Zeitung
Lauterbacher Anzeiger
leinetal24.de
Lippische Landes-Zeitung
LR Online
Ludwigsburger Kreiszeitung
Lübecker Nachrichten
Marler Zeitung
Mindener Tageblatt
Mittelbayerische
mittelhessen.de
morgenweb.de
Märkische Oderzeitung
Münchner Merkur
Münsterland Zeitung
Münstersche Zeitung
Nassauische Neue Presse
Neu-Isenburger Neue Presse
Neue Osnabrücker Zeitung
Neue Ruhr Zeitung
Neue Westfälische
nordbayern.de
nordbuzz.de
Norddeutsche Neueste Nachrichten
Nordwest-Zeitung
nq-online.de
Nürtinger Zeitung
Oberbadisches Volksblatt
Oberhessische Zeitung
Peiner Nachrichten
pipeline
pnp.de
Radio Bochum
Radio Duisburg
Radio Ennepe Ruhr
Radio Essen
Radio Hagen
Radio Herne
Radio K.W.
Radio Mülheim
Radio Oberhausen
Radio Sauerland
Radio Vest
Recklinghäuser Zeitung
regio-news.de
Remscheider General-Anzeiger
Reutlinger General-Anzeiger
Rhein-Neckar-Zeitung
rosenheim24.de
Ruhr Nachrichten
Rüsselsheimer Echo
Saarbrücker Zeitung
Salzgitter Zeitung
Sauerland-Kurier
Schaumburger Zeitung
Schwarzwälder Bote
schweizerbauer.ch
Schweriner Volkszeitung
Schwäbische Zeitung
shz.de
Soester Anzeiger
sol.de
Stuttgarter Nachrichten
Stuttgarter Zeitung
suedost-news.de
Südkurier Online
Südwest Presse
Taunus Zeitung
The Epoch Times Deutschland
Traunsteiner Tagblatt
Trierischer Volksfreund
TZ online
Usinger Anzeiger
Usinger Neue Presse
Volksstimme
Waiblinger Kreiszeitung
Walsroder Zeitung
WAZ
webnachrichten.de
Westdeutsche Zeitung
Westfalen-Blatt
Westfalenpost
Westfälische Nachrichten
Westfälische Rundschau
Wiener Zeitung
Wiener Zeitung
Wiesbadener Kurier
Wiesbadener Tagblatt
Wolfenbütteler Zeitung
Wolfsburger Nachrichten
Wormser Zeitung
XING
Yahoo!
nach oben
Leipziger Umweltforscher fordern ein Ende des internationalen Amphibienhandels
12.05.2018: Leipziger Internet Zeitung, Deutschland / Internet

...Foto: UFZ, Dirk S. Schmeller
Für alle LeserNicht an jedem Artensterben ist der Klimawandel schuld. Manchmal ist es auch die Unbelehrbarkeit von Menschen, die glauben, sie müssten alle möglichen Tiere ...

zum Artikel
Auch erschienen in:
LABO
LaborPraxis
pressebox.de
nach oben
Pilz aus Asien bedroht Frösche - Forscher fordern Handelsverbot
11.05.2018: science.apa.at, Österreich / Internet

...Er ist der Sargnagel für die Amphibien", sagte der an der Studie beteiligte Biologe am Helmholtz -Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, Dirk Schmeller. Durch den Handel seien zudem neue besonders ...

zum Artikel
Auch erschienen in:
bluewin.ch (fr.)
Gäubote
Oberbayerisches Volksblatt
Tierwelt online
Tiroler Tageszeitung
nach oben
Umweltforschungszentrum Leipzig Pilzbefall: Forscher fordern Handelsverbot für Amphibien
11.05.2018: Mitteldeutscher Rundfunk, Deutschland / Internet

...Ein internationales Forscherteam mit Leipziger Beteiligung zeigt: Der Pilz kam aus Asien. Sie fordern ein Handelsverbot für Amphibien. Kleiner Laubfrosch in großer Gefahr: Weltweit bedroht der Bd-Pilz ...

zum Artikel
Auch erschienen in:
Jump Radio
nach oben
© 2018 pressrelations GmbH